Neele Müller

Mein Name ist Neele Müller und ich habe seit über 25 Jahren mit Pferden zu tun. Über die Jahre habe ich mich auch an anderen Sportarten probiert, wie zum Beispiel Fußball und Handball, aber letztendlich bin ich immer bei den Pferden geblieben. Die Faszination mit anderen Lebewesen zu arbeiten, hält bis heute an.

Kaum zu glauben, aber als kleines Kind fand ich Pferde doof. Bis zu dem Tag, als wir im Heu Hotel übernachtet haben. Alle Kinder wollten unbedingt auf den kleinen Shetlandponys reiten. Aus reinem Gruppenzwang setzte ich mich auch mal auf eines der Ponys und bin seitdem nicht mehr von den Pferden wegzudenken. Meine ersten Reitstunden bekam ich im Reitverein im Nachbardorf auf einer sehr lieben Pony Dame namens Kira. Als ich dann zu groß für Kira war, musste ich mich nach etwas Neuem umsehen. So kam ich damals zu den Islandpferden, die mich sofort faszinierten. Für mich waren (und sind es noch) die schönsten Pferde. Sowohl von außen, als auch von innen. Die langen Mähnen, das plüschige Fell und die klugen Augen, rissen mich in ihren Bann. Und dann auch noch dieser Charakter, so ehrlich, mutig, sozial und immer entspannt. Trotzdem probierte ich im Laufe der Jahre noch viele Dinge aus, von Dressur über Springen, über kleine bis zu großen Pferden. Ich wollte alles kennenlernen und Erfahrungen sammeln, schlussendlich landete ich aber doch immer wieder bei den Islandpferden. Und so kam es, wie es kommen musste. Ende Oktober 2015 war er endlich da, mein erstes eigenes Pferd – Elgur von Welkensiek. Ich kann ihn mir aus meinem Leben nicht mehr wegdenken. Er ist einfach alles, mein Seelentröster, mein Spaßvogel und vor allem mein bester Freund.

Entstehung der Reitschule

Ich habe immer an vielen verschiedenen Kursen teilgenommen. Von Dualaktivierung und Equikinetic, über richtiges Longieren, bis zum speziellen Gangpferdetraining war alles mit dabei. Leider habe ich trotzdem nie ein Abzeichen gemacht. Ich wurde nicht von meinen Trainern gefragt und als Kind kommt man selbst nicht auf solche Ideen. Außerdem war damals auch noch nicht abzusehen, dass ich mal beruflich mit Pferden arbeiten würde. Mittlerweile habe ich den Pferdeführerschein gemacht und möchte weitere Abzeichen nachholen, damit ich ein bestmögliches Spektrum an Wissen an meine Schüler weitergeben kann.

Durch die Corona Pandemie wurde ich leider arbeitslos. In dieser Zeit war ich stundenlang im Stall. Vormittags brachte die Stallmitarbeiterin immer ihre sechsjährige Tochter mit, da diese nicht zur Schule gehen konnte. Ich beschäftigte mich viel mit dem Mädchen und dies blieb nicht unentdeckt. Und so beschlossen wir die Reitschule Uhlenborg zu gründen.  

 Mittlerweile bin ich zertifizierte Hippolini Lehrkraft mit folgenden Zusatzqualifikationen:

  • Hippolini Mini Coach
  • Maxi Club
  • Hippolini III