FAQ Reitschule Uhlenborg

In diesem FAQ haben wir versucht, alle wichtigen Infos zur Reitschule und dem Reitunterricht zusammen zu fassen und deine Fragen zu beantworten. Wenn noch Fragen offen sind, melde dich einfach direkt bei uns.

Du kannst mit als auch ohne Vorkenntnisse am Unterricht teilnehmen. Wir starten dort, wo du stehst und bringen dir alles bei, was du für den Anfang wissen musst. Kinder sollten ihr Pferd nach einer entsprechenden Einweisung selbstständig holen und fertig machen und anschließend auch selbstständig nachversorgen können. Bei Bedarf können die Eltern hier unterstützen.

Pflicht ist ein Helm (kann auch ein Fahrradhelm sein), festes Schuhwerk mit Absatz und lange Hosen. Lange Haare sollten als Zopf getragen werden. Es ist nicht notwendig mit Reitstiefeln, Reithose und Reithelm zu kommen. Diese Investitionen können bei anhaltendem Interesse getätigt werden.

Für die Arbeit am Boden oder unter dem Sattel kann eine Peitsche bzw. Gerte als verlängerter Arm bzw. zusätzliche Hilfengebung genutzt werden. Alle unsere Pferde werden gebisslos gearbeitet. Ausbinder, Hilfszügel und Sporen lehnen wir grundsätzlich ab.

In der Unterrichtszeit ist der reine Unterricht betreut durch die Reitlehrerin enthalten, dies kann sowohl Bodenarbeit als auch Reiten umfassen. Das Vorbereiten und Satteln der Pferde geschieht selbstständig vor der vereinbarten Unterrichtszeit, sodass Pferd und Reiter zu Beginn der Unterrichtseinheit fertig für die gemeinsame Arbeit sind. Nach der Unterrichtseinheit werden die Pferde selbstständig versorgt und wieder zurück auf den Paddock gebracht. Deshalb solltest du vor und nach deiner Unterrichtszeit Zeit für die Vor- und Nachbereitung einplanen.

Die Bodenarbeit zu Beginn einer Einheit dient zum einen der Erwärmung von Pferd und Reiter. Außerdem lernt der Reiter, die Stimmung sowie den Tageszustand des Pferdes besser einzuschätzen, was wiederum beim Reiten berücksichtigt werden sollte. Auch für das Verständnis von Hilfen und Lektionen ist die Arbeit am Boden sinnvoll, da der Reiter so seinen Blick schulen kann und seine Hilfengebung verfeinert. Zu guter Letzt wird die Beziehung und das Vertrauen zwischen Mensch und Pferd am Boden gefestigt.

Grundsätzlich sind Zuschauer beim Unterricht erlaubt. Es sollte darauf geachtet werden, dass Pferd und Reiter nicht gestört werden.

Von den Einnahmen der Unterrichtsstunden müssen nicht nur der Reitlehrer, sondern auch die Pferde leben. Die Pferde sind unsere wichtigsten Mitarbeiter und haben ein Recht darauf, bestmögliche Lebensbedingungen vorzufinden, damit sie gesund bleiben, sich wohlfühlen und ihrer Aufgabe gerecht werden können. Zum Unterhalt eines Pferdes gehört ausreichend Platz zur Verfügung, ein sauberer Paddock und Unterstand, Wasser, ausreichendes und gesundes Futter, regelmäßige Impfungen, Entwurmungen, Hufpflege und regelmäßige Zahnarzttermine sowie unvorhergesehene Tierarztkosten und Medikamente. Außerdem muss in die passende Ausrüstung sowie eine regelmäßige, feine Ausbildung investiert werden. Auch die Reitlehrer unterziehen sich einer steten Aus- und Weiterbildung, damit die Schüler fachgerecht ausgebildet und unterstützt werden können. Auch das kostet Zeit und Geld. All dies wurde bei der Preiskalkulation berücksichtigt.

In der Regel wird das Pferd durch den Reitlehrer festgelegt, da eine Abstimmung auf Größe, Gewicht und Kenntnisstand des Reiters notwendig ist. Außerdem muss die Auslastung der Lehrpferde berücksichtigt werden. Wünsche sind jedoch immer möglich und werden versucht, umzusetzen. Dabei ist das Ziel nicht, dass immer dasselbe Pferd geritten wird. Das Arbeiten mit verschiedenen Pferden unterstützt den Lernprozess und führt zu umfassenden Erfahrungen und Kenntnissen.

Die Terminabsprache erfolgt individuell. Grundsätzlich ist Unterricht ganztägig möglich und eingeschränkt auch an Wochenenden. Beim Kleingruppenunterricht kommt es darauf an, wann eine passende Gruppe vorhanden und möglich ist. Dann erfolgt die Terminfindung in Absprache mit allen Teilnehmern.

Wir empfehlen insbesondere für Einsteiger regelmäßigen Unterricht einmal die Woche. Auch mehrere Unterrichtseinheiten pro Woche sind möglich, beispielsweise ergänzender Einzelunterricht zum Kleingruppenunterricht. Bei fortgeschrittenen Schülern mit eigenem Pferd kann der Abstand zwischen den Unterrichtseinheiten auch verlängert werden und die Zwischenzeit zur selbstständigen Arbeit an den Hausaufgaben genutzt werden.

Uns steht eine Halle zur Verfügung, sodass wir wetterunabhängig sind. Außer bei extremen Wetterlagen kann der Unterricht bei jedem Wetter stattfinden. Wir empfehlen wetterangepasste Kleidung, da die Pferde auch bei Wind und Wetter vom Paddock geholt werden müssen.

Wenn du mal nicht pünktlich zum Unterricht bist, verkürzt sich die entsprechende Unterrichtszeit um deine Verspätung. Plane also immer genügend Zeit ein, um dein Pferd in Ruhe vorzubereiten.

Wenn du bis 24 Stunden vorher absagst, ist dies kostenfrei möglich. Bei weniger als 24 Stunden vorher, bezahlst du die Reitstunde regulär. Der Lehrpferd-Aufschlag entfällt.

Die Pferde und Reitlehrer haben eine umfangreiche Betriebs-, Schulpferde- und Reitlehrerversicherung. Trotzdem ist es ratsam, zusätzlich eine private Unfallversicherung abzuschließen (Die Versicherung muss eine Zusatzdeckung für das Risiko „Reitsport“ enthalten).